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Laufen im Regen – 5 Tipps, wie du auch bei Regen laufen gehen kannst

Laufen im Regen ist nicht immer angenehm, aber kann durchaus effektiv sein und Spaß machen. 5 Tipps, wie du auch bei Regen laufen gehen kannst

Laufen im Regen hat durchaus Vorteile

Laufen bei Regen tut dem Körper und der Seele gut


Na, wer ist hier ein Schönwetter-Läufer? Ertappt. Ich gebe es ja zu, dass ich lieber Wind, Sonne, Hitze oder Schnee beim Laufen bevorzuge und das nasse Regenwetter, wenn möglich meide. Laufen im Regen kann durchaus ungemütlich werden – was aber, wenn es wie aus Eimern schüttet und dir der Trainingsplan einen Longrun vorgibt? Den Lauf verschieben? Letztendlich ist es deine Entscheidung (und nur deine!), ob du den Lauf auf bei Regen absolvieren möchtest, oder ob du ihn verschiebst. Aber mit den richtigen Tipps und Tricks kannst du dich und deinen Körper nicht nur an das Laufen bei Regen gewöhnen, sondern auch eine Menge Spaß dabei entwickeln – ja wirklich!


5 Tipps und Gründe, warum du bei Regen laufen gehen kannst


1. Selbstüberwindung motiviert zusätzlich

Wer seinen inneren Schweinehund besiegt und im Regen laufen geht, der hat schon vor dem ersten Kilometer einen großen Schritt in Richtung Selbstüberwindung getan – und diese motiviert zusätzlich! Indem wir uns selbst überwinden, steigt in uns die Freude genau dieses Erfolgs, wir fühlen uns hoch motiviert. Schöne Gedanken trainieren das Mindset, vor allem in eher unangenehm Situationen. Doch wie sagt man so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


2. Du stärkst dein Immunsystem

Ebenso wie das Laufen bei Schnee und Kälte, so wirken sich auch Regenläufe positiv auf dein Immunsystem aus – vorausgesetzt natürlich, man macht es richtig. Der Körper lernt, gegen Kälte, Nässe und Wind anzukämpfen und kann in Zukunft besser mit dieser Art von Stress umgehen. Denn wie bei so vielem gilt auch an dieser Stelle wieder: Wir sind Gewohnheitstiere. Je öfter wir im Regen laufen gehen, desto mehr wird unser Immunsystem abgehärtet. Danach die warme Dusche nicht vergessen!


3. Regenfeste Laufbekleidung ist essentiell

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Laufbekleidung. Klingt zwar abgedroschen, ist aber durchaus wahr! Achte auf spezielle Kleidung, die regenfest sowie atmungsaktiv ist und die Feuchtigkeit nicht nach Innen lässt. Wenn es draußen nicht zu warm ist, empfiehlt sich das Zwiebel-Prinzip einer Laufjacke und einem dünnen Laufshirt. Wasserabweisende Laufjacken funktionieren nach dem Prinzip, keine Feuchtigkeit reinzulassen und dennoch die Körperwärme und den Schweiß abzugeben – dies funktioniert so lange gut, bis es wie aus Eimern schüttet. Dann hält selbst die beste Laufjacke dem Regen nicht stand. An dieser Stelle müssen wir Läufer einfach einen Kompromiss eingehen.

Für das Laufen im Regen empfehlen sich außerdem wasserfeste Laufschuhe, die man allerdings auch nur(!) bei Regen tragen sollte – sonst fangen die Füße schnell an zu schwitzen.

Gegen Platzregen im Gesicht bietet sich eine Laufcap an, die den Regen größtenteils abweisen kann.


4. Nutze die Abkühlung als Energiebooster

Das Positive am Laufen bei Regen: Der Körper kühlt sich bei hoher Anstrengung schneller und besser runter, eine höhere Leistung fällt uns leichter. Aber Vorsicht: Da der Körper schneller runterkühlt ist es wichtig, nicht zu übertreiben, da mit der Abkühlung die Anfälligkeit für Verletzungen steigt.

Übrigens: Wisst ihr eigentlich, wie wundervoll Läufe im Sommerregen sind? Nein? Dann müsst ihr es unbedingt einmal ausprobieren. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als bei warmen Wetter im Regen durch den Park zu laufen – und niemand sieht euch an, wie sehr ihr wirklich schwitzt.


5. Laufe bei Regen mit einem Laufpartner

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das Laufen mit einem Laufpartner kann wahre Wunder wirken und lenkt bei Regen von den nassen Socken und den vielen Pfützen ab. Probiere es doch einfach mal aus: Mit jemandem an deiner Seite macht das Laufen im Regen gleich doppelt so viel Spaß!


Laufen im Regen – macht das krank?


Die Frage, ob das Laufen im Regen krankmacht, kann man so pauschal nicht beantworten. Wer generell empfindlich auf Kälte und Nässe reagiert, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit für Halsweh und Nasenlaufen am nächsten Tag womöglich etwas höher. Auch ist die Jahreszeit entscheidend, denn Regen im Sommer ist ein anderer als Regen im Winter – Thema Abkühlung, ihr erinnert euch? Per se wirkt sich das Laufen im Regen nicht negativ auf eure Gesundheit aus. Die Dosis sowie die Art und Weise sind entscheidend.


Laufen im Regen – wann ist es nicht sinnvoll?


Solltest du dich angeschlagen und nicht sonderlich fit fühlen, dann solltest du generell keinen Schritt in deinen Laufschuhen vor die Tür setzen – und erst recht nicht bei Regen. Ebenso solltest du vorher noch einmal die Wetterlage checken: Regnet es nur oder zieht ein Gewitter auf? Falls letzteres der Fall ist: Bleib auf der Couch, auch das darf durchaus mal der Fall sein!