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  • Nele Doerk

Laufen lieben lernen – so entdeckst du die Lust am Laufen

Laufen lieben lernen: Laufen ist nicht jedermanns Sache. In wenigen Schritten kann man jedoch die Lust am Laufen entdecken

Laufen lieben lernen – wer will, der kann!

Laufen lieben lernen

– was für eine wunderschöne Alliteration, mit einer wunderbaren Message.

Eines vorweg: Dieser Beitrag soll nicht dazu dienen, dass nun jeder die Lust am Laufen für sich entdecken muss. Auf manche Dinge hat man einfach wenig oder gar keine Lust, so wie ich aufs Wohnung putzen oder einkaufen gehen. Aber ich weiß auch, dass man manche Dinge gerne machen würde, aber es unglaublich schwerfallen kann, daran die notwendige Freude zu entdecken. Glaubt mir, auch ich habe während meiner ersten Laufversuche nicht die pure Euphorie empfunden – das ist völlig normal!


Was macht das Laufen so besonders?

Die wahrscheinlich erste Frage, die du dir stellst, ist berechtigterweise: „Wieso muss ich denn unbedingt laufen gehen? ich kann doch auch Tennis spielen, ins Fitnessstudio gehen, …“ – ja, dass stimmt, das kannst du. In Anbetracht der Tatsache, dass Laufen zu den gesündesten und effektivsten Sportarten gehört, hat es noch ein paar weitere, äußerst schöne Vorteile:


Fünf Tipps, die Lust am Laufen zu entdecken


1. Laufen ist das unkomplizierteste der Welt

Nagut, rein sportlich betrachtet natürlich. Anstatt deine Sporttasche zu packen und loszufahren oder den Monatsbeitrag beim Fitnessstudio zu bezahlen, musst du einfach nur einen Schritt vor die Tür setzen und loslaufen. Kosten tut dich das Ganze auch nicht, abgesehen von der schicken und funktionalen Laufbekleidung. Nichts ist einfacher und zeitsparender, als ein paar Kilometer – ganz egal ob schnell oder langsam – an der frischen Luft zurückzulegen. Und zack, ist man auch schon wieder zu Hause, ohne volles Gerangel in der Umkleidekabine.


2. Laufen entspannt die Gedanken

Laufen ist wie ein Spaziergang. Der Unterschied ist, dass die Muskeln beansprucht werden und sich die Herzfrequenz erhöht – eine sportliche Aktivität entsteht. Viele Menschen laufen, weil sie dadurch abschalten oder ihrer Wut freien Lauf lassen können. Was ich beim Laufen denke? Vieles, manchmal aber auch gar nichts. Dann entstehen bloße Formationen und meine Wahrnehmung verzerrt sich, beinahe wie Schattengebilde. Aber auch das tut gut! Wer seinen Kopf also mal vollkommen freimachen möchte, der sollte es mit einem Lauf probieren.


3. Laufen ist nicht langweilig

Die Behauptung, dass Laufen doch unglaublich langweilig sei, ist totaler Humbug. Die Frage müsste lauten, warum es dich langweilt und was geschehen müsste, damit es spannend wird. Man kann Musik und Podcasts nebenher hören, sich eine abwechslungsreiche Laufstrecke aussuchen und Sprints oder schnelles Gehen einbauen, du kannst in einer Gruppe laufen oder alleine. Letztendlich kannst du selbst bestimmen, wie spannend du dein Lauftraining machen möchtest. Theoretisch ist alles möglich.


4. Ursachen der Unlust am Laufen evaluieren

Eine ganz wichtige Frage, die du dir zu Beginn stellen solltest: Warum hast du keine Lust zu laufen? Achtung, Langeweile zählt nicht mehr. An dieser Stelle gehen wir mal davon aus, dass für dich gesundheitlich keine Einschränkung besteht. Ist es die Bewegung an sich? Die Unentschlossenheit oder das „Nicht wissen, wie man anfangen soll?“ Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


5. Setze dir ein Ziel, für dich ganz allein

Genau wie jede andere Sportart, hat auch das Laufen für jeden ein persönliches Ziel. Mein Ziel war der erste Halbmarathon und ist irgendwann der Marathon, aber auch das fit bleiben. Wer sich Ziele setzt, der wird gleich motivierter. Achte allerdings darauf, dass dein Ziel realistisch ist: vielleicht möchtest du deine ersten fünf Kilometer schaffen oder mal an einem Wettkampf teilnehmen. Wofür du es auch machst – mach es für dich.



Wie ich das Laufen lieben lernte

An dieser Stelle muss ich kurz überlegen, ob ich es überhaupt jemals gehasst habe. Nein, nicht wirklich. Es war eher akute Unlust zu Beginn, aber irgendetwas in mir hat gesagt „Los, Nele! Lauf!“. Ich bin froh, dass ich die Zähne zusammen gebissen habe, manchmal tat es auch ganz schön weh. Wer jetzt denkt, ich habe mich dazu zwingen müssen, dann kann ich das guten Gewissens verneinen. Gezwungen habe ich mich nie. Mit den ersten Trainingseinheiten kamen die besseren Leistungen, dementsprechend stieg die persönliche Freude und Motivation. Kurzum: Es fiel mir leichter und mein innerer Schweinehund war plötzlich ganz kleinlaut.

Die einzigen Momente, in denen ich das Laufen „hasse“ sind diejenigen, in denen ich nicht Laufen kann. Denn dann merke ich, wie unglaublich wichtig mir dieser Sport geworden ist – auch weil ich gelernt habe, wie viel ich durch Willenskraft und Anstrengung erreichen kann. Diese Resultate sind mit der Grund, warum ich das Laufen liebe.